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Sonntag, 28. Februar 2016

gesehen & gemacht: Vinyasa-Schal 2


Den Vinyasa-Alleskönner-Schal hatte ich hier schonmal gezeigt. Die Prototyp-Version war als Geschenk gedacht und ist deswegen aus meinem Besitz gewandert. Da ich diesen Schal aber auch so super praktisch fand, hab ich mir kurzerhand auch einen genäht. Hier ist also Version 2.0.


Im Gegensatz zur ersten Version ist die zweite nicht aus zwei Schichten dünnem Jersey, sondern aus einer Schicht kuscheligem Sweatstoff. Das Nylonband an der Druckknopfleiste habe ich deswegen auch weggelassen, wäre sonst unnötig dick geworden dort. Dass sich die Ränder so einrollen, war nicht geplant. Wenn jemand einen Tipp hat, wie sich das vermeiden lässt: immer her damit! Insgesamt bin ich aber ganz glücklich mit dem Ergebnis und trage den Schal oft und auch gerne in verschiedenen Tragevariationen.



Mittwoch, 11. November 2015

gesehen & gemacht: Vinyasa Schal

Vor ein paar Wochen hatte ich ein kleines Näh-Geschenk-Projekt erwähnt, an dem ich gearbeitet habe. Die Beschenkte hat es nun in Empfang genommen, weswegen ich es vorstellen kann ohne was zu verraten: Es ist ein Vinyasa-Schal.


Foto links von lululemon



Zum ersten Mal gesehen habe ich den Schal bei Lululemon als ich im September in Kanada war. Lululemon ist eine Kette, die in Nordamerika gerade ganz groß ist und so langsam auch nach Deutschland kommt. Hamburg hat wohl schon einen Laden und Berlin immerhin einen Showroom. Lululemon verkauft sportliche Kleidung und Yoga als Lifestyle. Das ganze nicht gerade günstig und auch mit völlig unpassenden Werbesprüchen (aber das ist ein andere Thema). Jedenfalls habe ich diese Schals dort entdeckt und fand sie direkt wahnsinnig praktisch. Diese Schals sind nämlich nicht nur Schals, sondern auch Kapuzen, Decken, Westen, Shirts - ziemlich multifunktionell. Was mir nicht so gefiel waren Preis und Stoffe. Also: selbermachen!




Praktischerweise ist das ganz einfach (und es gibt jede Menge genauere Anleitungen im Internet, einfach suchen). Zuerst ein Rechteck zuschneiden (ca. 60 x 130cm). Ich habe relativ dünnen Jersey-Stoff verwendet und diesen daher doppelt genommen und an den drei offenen Seiten zusammengenäht. Je nach Stoff reicht aber auch eine einzelne Lage und dann müssen die Ränder nur umgenäht werden. An den beiden kurzen Seiten wird dann Textilband angenäht und schließlich Druckknöpfe eingestanzt. Und schon ist das Ding tragbar. Und zwar auf viele Weisen:



Ein Dank geht an die Beschenkte, die direkt Model stehen musste.


Mittwoch, 21. Oktober 2015

gesehen & gemacht: Herbstrock

Es gibt ja manchmal so Kleidungsstücke, die haben einfach Schnitte, die immer zu allen Anlässen funktionieren. So einen Rock hatte ich mal. Er war von American Apparel, ähnlich dem Model auf dem Bild, ich hab ihn irgendwann am Anfang des Studiums gekauft, also schon einige Jahre her. Das Model gibt es gernauso natürlich nicht mehr zu kaufen. Macht aber nichts, geht nämlich zu nähen.

Foto links von American Apparel


Der Rock ist eigentlich schon länger in meinem Sammelsorium, darf aber jeden Herbst wieder raus und wird deswegen jetzt gezeigt. Im Sommer mag ich den Rock nicht, weil ich den Stoff doch recht herbstlich finde und der auch einfach nur mit Strupfhose geht, meine Beine haben nämlich fast die gleiche Farbe und das sieht dann immer etwas blöd aus. Aber jetzt ist ja wieder Strumpfhosenzeit.



Der Grundschnitt ist ganz einfach: ein großes Rechteck an den beiden kurzen Seiten zusammennähen, an einer langen Seite umnähen und an der anderen ein Gummiband einnähen. Fertig. Ich habe noch ein paar "Extras" eingebaut und oberhalb vom Gummiband noch Stoff gelassen, so dass es "rüschig" aussieht. Außerdem habe ich noch einen simplen breiten Stoffgürtel zum Knoten genäht, der dem Rock auch noch mal einen anderen Look gibt. Meistens klappe ich die Rüschen aber einfach ein oder mache mein Oberteil drüber. Sonst sieht es mir irgendwie doch ein wenig nach Geschenkschleife aus...





Dienstag, 9. Juni 2015

gesehen & gemacht: Arztkoffer



Letzes Jahr zu Weihnachten hat meine Nichte sich einen Arztkoffer gewünscht. Klar, ihre Mama ist ja auch Ärztin. Ich war sofort Feuer und Flamme für die Idee und hab mich an die Näharbeit gemacht. Ich hatte noch schöne Filzwolle, die ich dafür geeignet fand. Während des Nähens hat sich leider herausgestellt, dass sie selbst doppelt genommen zu weich ist und der Koffer in sich zusammenfällt. Also habe ich Korkplatten aus meinem Fundus zwischen die Stoffschichten geschoben. Das hat super geklappt, bringt nur leider den nachteil mit sich, dass der Koffer nicht waschbar ist. Es gab noch einen Henkel und ein Dekokreuz aus Filz und Klettverschlüsse, damit auch kleine 3-jährige Hände mit dem aus- und zumachen klarkommen.



Bestückt wurde der Koffer dann mit einem gekauften Kinderstethoskop (das sogar funktioniert, nur leider furchtbar in den Ohren wehtut), echten Pflastern und Verbänden, einer Spritze und einer Dose TicTac als Medikamente. Für die Pflaster habe ich noch ein kleines Filzetui ebenfalls mit roter Kreuz-Applikation genäht. Außerdem kam noch ein Blutdruckmesser dazu, ebenfalls aus verschiedenem Filz und Schnürsenkel. Die Anzeige ist mit Stoffmalfarbe aufgemalt und die Manschette hat viel viel Klettverschluss, damit sowohl Erwachsene, als auch Kinder und Kuscheltiere untersucht werden können. Und auch wenn der Beschenkten die Funktion des Blutdruckmessers anscheinend noch nicht ganz klar war, kam das Geschenk insgesamt sehr gut an und Eltern, Schwester und Puppen können nun ordentlich verarztet werden.


Das Ding findet ihr außerdem beim Creadienstag!

Dienstag, 2. Juni 2015

gesehen & gemacht: Frottee-Upcycling

Zu Weihnachten habe ich einen neuen Bademantel geschenkt bekommen. Das wurde auch Zeit, denn der alte hat in der Kapuze (da, wo man halt so mit der Bürste hinkommt...) fürchterlich Fäden gezogen und hatte Kaffeeflecken-Ärmel, die sich nicht mehr sauber waschen ließen. Allerdings hatte der Bademantel auch durchaus noch intakte Stellen und deswegen fand ich es viel zu schade, ihn in Putzfetzen zu zerschneiden oder gar komplett wegzuwerfen. Also was daraus machen. Nur was? An Waschlappen mangelt es in meinem Bad. So war die Entscheidung schnell getroffen.



Waschlappen sind generell unterschätzt. Eigentlich total praktische Teile (wusste schon Mama und hatte gerne mal nen nassen Waschlappen in einem Plastiktäschchen für Notfälle dabei). Außerdem sind sie schnell gemacht. Nur das Zerschneiden von Frottee macht leider etwas Dreck. Ich habe aus den noch guten Teilen des Bademantels passende Stücke geschnitten und zusammengenäht und noch ein Stückchen Schnürsenkel als Schlaufen zum Hinhängen mit angenäht. So entstand das Modell Längsstreifen mit Schlaufe seitlich und das Modell Querstreifen mit Schlaufe oben. Und das Ganze in verschiedenen Größen. Als Kind habe ich übrigens Schlappwaschen dazu gesagt.


Die Bademanteltasche war auch noch ganz gut und deswegen gab es daraus noch ein kleines Handtuch mit Tasche und Band. Gut für Übernachtungen: In der Tasche lassen sich Zahnbürste und Zahnpasta verstauen und entweder zum Transport zusammenrollen oder zur Benutzung hinhängen.

So hab ich noch ein bisschen länger was vom alten Bademantel.

Mittwoch, 8. April 2015

gesehen & gemacht: Tischtennisschlägertasche





Irgendwie wird es gerade fast schon ein bisschen Tradition, dass wir am Osterwochenende Tischtennis spielen gehen. Das erste lange Wochenende des Frühlings ist ja wohl auch der perfekte Zeitpunkt um ein bisschen draussen zu sein. Und während alle Ostern feiern, ist es in der kleinen Grünanlage um die Ecke auch schön ruhig und gemütlich. Ich habe die Gelegenheit und das Sonnenwetter außerdem genutzt um ein paar Fotos von einer etwas älteren Nähaktion zu machen: Tischtennisschlägerhüllen. 





Es ist schon bestimmt vier Jahre her, dass ich die als Geschenk genäht habe. Zu einer Zeit, als wir nicht nur an Ostern Tischtennis spielen waren. Wo die Idee herkam, also ob ich das irgendwo gesehen oder nur aus meinem Kopf hatte, weiß ich gar nicht mehr. Der Stoff ist dicke Baumwolle; die Reste von einem gekürzten Vorhang, damals in meiner WG. Der Schnitt ist frei Hand und war relativ einfach zu nähen. Und hält immer noch.





Donnerstag, 6. Juni 2013

gesehen & gemacht: Küchenhandtuch goes Salatbeutel

Erst habe ich mich so gefreut über die eigene Salaternte. Und jetzt hab ich den Salat. Wörtlich. Ich kann gar nicht so viel essen! Also muss der Rest haltbar aufbewahrt werden Und zwar so:





Im Küchenhandtuch-Salatbeutel! Als der Salat da so zum Trocknen auf dem Geschirrtuch rumlag, dachte ich mir, dass das doch eigentlich perfekt ist für die Aufbewahrung: hält ein wenig Feuchtigkeit, damit der Salat knackig bleibt, staut die Feuchte aber nicht, sodass der Salat auch nicht matschig wird. Eigentlich super. Nur in Tuchform nicht so ganz praktisch. Da kam die Nähmaschine zum Einsatz: 3 Nähte, mehr braucht's nicht. Eine lange Seite umschlagen und so einen kleinen Schlauch nähen, durch den später das band gefädelt werden kann. Dann das Tuch in der Mitte falten, die anderen beiden Seiten noch zusammennähen. Das Band durchziehen (mit Hilfe einer Sicherheitsnadel geht das ganz fix).




Das ist schon alles. Passt nicht nur Rucola rein, sondern sogar ein ganzer Salatkopf! Und ab damit in den Kühlschrank! Und wenn der Salat dann doch mal aufgegessen ist, lässt es sich total hygienisch auf 90 Grad waschen, trocknen und klein zusammenfalten, damit es nicht im Weg ist.


Donnerstag, 18. April 2013

gesehen & gemacht: Kleid für jeden Tag

Dieses schöne Kleid hab ich bei dearpony auf etsy.com entdeckt. Und gedacht: schööön! Das sieht bequem aus und für jeden Tag und (fast) jede Gelegenheit geeignet. Ich könnte ja auch mal wieder nähen... Gesagt, getan!



 
 

Freitag, 12. April 2013

Schöne Dinge: Kreis-Kissen



Nachdem ich gestern endlich meine Hausarbeit zuendegeschrieben habe (yippie!!), habe ich als nächstes die Fertigstellung des Kreis-Kissens in Angriff genommen. Und auch erfolgreich abgeschlossen (yippie!! yippie!!)! Wurde auch langsam Zeit, denn angefangen hab ich das im... öhm... November. Dann fehlte ein passender Reißverschluss, dann das Stickgarn, dann die Zeit...  Aber jetzt ist es fertig und ich habe es grad beim Schreiben ganz gemütlich im Rücken. Erkennt ihr übrigens den Stoff wieder? Das ist der hier. Und ich hab immer noch ein großes Stück übrig. Was ich damit wohl als nächstes mache?

Mittwoch, 20. Februar 2013

gesehen & gemacht: Schleife

Diese schöne Schleife hab ich bei americanapparel.net entdeckt. Und Stoffreste hab ich ohnehin immer viel zu viel. In dem Fall sogar von einem ganz ähnlichen Stoff (Danke, Mama, dass du beim Stoffmarkt immer übermütig wirst und mehr kaufst als du Zeit und Verwendung für hast ;-)). Geht Ruckzuck: einen großen und einen kleinen Stoffstreifen schneiden, auf links jeweils zu einem Schlauch zusammennähen, dann auf rechts drehen, auf die gewollte Größe zusammenlegen, die Enden vernähen und dann den großen Loop durch den kleinen ziehen. Alles zurechtzuppeln. Fertig! Und: lässt sich variabel tragen: mit einem hinter der Schleife durchgezogenen großen Gummiband als schicke Fliege, mit kleinem Gummiband als Haargummi, mit einer Haarnadel als niedliche Haarspange, einfach auf einen Haarreifen gezogen... Und und und...
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