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Sonntag, 28. Februar 2016

gesehen & gemacht: Vinyasa-Schal 2


Den Vinyasa-Alleskönner-Schal hatte ich hier schonmal gezeigt. Die Prototyp-Version war als Geschenk gedacht und ist deswegen aus meinem Besitz gewandert. Da ich diesen Schal aber auch so super praktisch fand, hab ich mir kurzerhand auch einen genäht. Hier ist also Version 2.0.


Im Gegensatz zur ersten Version ist die zweite nicht aus zwei Schichten dünnem Jersey, sondern aus einer Schicht kuscheligem Sweatstoff. Das Nylonband an der Druckknopfleiste habe ich deswegen auch weggelassen, wäre sonst unnötig dick geworden dort. Dass sich die Ränder so einrollen, war nicht geplant. Wenn jemand einen Tipp hat, wie sich das vermeiden lässt: immer her damit! Insgesamt bin ich aber ganz glücklich mit dem Ergebnis und trage den Schal oft und auch gerne in verschiedenen Tragevariationen.



Donnerstag, 18. Februar 2016

gesehen & gemacht feat. {Machen, nicht pinnen}: Holzlampe

Heute wird mal meine Kategorie gesehen & gemacht mit einer Ausgabe {Machen, nicht pinnen} kombiniert, worauf ich letztens gestoßen bin und was mich direkt überzeugt hat und außerdem zu diesem gesehen & gemacht-Projekt wirklich passt.

Bild links von Douglas and Bec via thedesignfiles

Diese Lampe war glaube ich vor einigen Jahren einer meiner ersten Pins überhaupt bei Pinterest. Schlicht und zum Selbermachen. Das hat mich ziemlich schnell überzeugt. Allerdings hab ich nicht ganz eingesehen, warum ich viel Geld ausgeben soll und dafür wenig Selbermachen darf (nur noch zusammenschrauben?Also hab ich die entsprechenden Materialen im Baumarkt und Bastelladen gekauft...

Danach hat es dann noch mal eine gute Weile gedauert, bis ich zur Tat geschritten bin. Denn die Stichsäge war in meiner ehemaligen WG verblieben und die Laubsage aus meiner Kindheit lag 600km von mir entfernt im Elternhaus rum (wenn es sie überhaupt noch gibt). Also keine Chance, das Holz für den Boden irgendwie rund zu bekommen. Wie ich den Lampenschirm an dem Gestell festmachen könnte, war mir auch lange unklar. Kleben? Aber die Wärme der Lampe und Kleber? Schrauben? Aber ob der Bezug das aushält? Es gab dann beim Selbermachen doch so viele Zweifel, dass ich kurz bereut habe, nicht einfach das Komplettpaket zum Zusammenschrauben bestellt zu haben. Aber nun hatte ich die Materialien, also sollten sie auch zum Einsatz kommen. Außerdem fehlte auf dem Fensterbrett neben dem Sofa wirklich ganz dringen eine Leselampe.

Also endlich ran da, ganz nach dem Motto {Machen, nicht pinnen!}!
Das war mein Material:
- ein Lampenschirmgestell
- selbstklebende Lampenschirmfolie
- grüner Leinenstoff
- eine dünne Holzplatte
- zwei Holzlatten
- ein kleines, schräges Holzstückchen
- mehrere kleine Schrauben und Muttern

Die ersten 4 Sachen kamen aus dem wunderbaren Bastelparadies Modulor, die letzten 3 aus dem Bauhaus.

Und so hab ich es dann gemacht:
1. Den Lampenschirm bespannt:
- die Lampenschirmfolie (hitzefest!) passend zuschneiden, den Stoff auch zuschneiden und draufkleben, dabei darauf achten, dass der Stoff an den Rändern ein paar mm übersteht, damit er umgeklappt und angeklebt werden kann
- die Stoffränder um die Ränder des Lampenschirmgestells biegen und mit Sekundenkleber festkleben
- mit Büroklammern, Haarklammern oder ähnlichem feststecken bis der Kleber komplett getrocknet ist


2. Das Gestell bauen:
- eine der Holzlatten senkrecht auf der Bodenplatte platzieren und durch die Unterseite der Platte eine eher längere Schraube reinschrauben (ggf. vorher Löcher in die Platte und die Holzlatte bohren, das kommt auf die Größe der Schraube und die Härte des Holzes an)
- oben ein Loch in die Holzlatte bohren und ein zweites in die andere Holzlatte und als Gelenk mit Schraube und Mutte (und ggf. einer Unterlegscheibe) befestigen


3. Lampenschirm und Gestell zusammenbringen:
- das schräge Holzstückchen zwischen dem Ende der zweiten Holzlatte und dem Lampenschirm paltzieren und eine Schraube von der Innenseite des Lampenschirms durch den Lampenschirm und durch das Holzstückchen bis in die Holzlatte schrauben
- eine zweite, kleinere Schraube für besseren halt im unteren Bereich des Holzstückchen von außen durch Holzstückchen und Lampenschirm schrauben und von Innen mit einer kleinen Mutter befestigen


Finishing: eine Glühbirne an ein Textilkabel (gibt's auch im Bastelladen und Baumarkt) anbringen und im Lampenschirm festklemmen. Das war's! War gar nicht so schwierig und aufwenidig. Und auch wenn meine Lampe in Details von ihrem Vorbild abweicht und die Bodenplatte nicht rund, sondern eckig ist, bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.




Mittwoch, 27. Januar 2016

gesehen & gemacht: Origami-Zoo-Mobile

Es ist ein uraltes Projekt, nun bin ich zufällig wieder auf die Fotos gestoßen und da fiel mir ein, dass ich das ja noch teilen wollte. Ein Tier-Origami-Mobile. Ich habe es als Mitbringsel bei einer Babyparty verschenkt. Aber ich finde Mobiles auch selber toll und finde, es ist eigentlich auch eher was für Erwachsene als für Babys, da Origami ein bisschen zu filigran für kleine grapschende Babyhände und eher nur was zum Anschauen ist. Als Mitbringsel für kleine oder große Kinder ist es auf jeden Fall schnell gemacht.

Benötigt wird:
- schönes Papier, am Besten relativ dünn
- Faden oder Garn
- einen oder mehrere Stäbe


Im Internet gibt es unendlich viele Anleitungen für Tiere. Da kann sich jeder seine Lieblinge aussuchen. Bei mir gab es einen Fisch, einen Kranich, einen Hasen, eine Giraffe und einen Elefanten.


Alles den Internetanleitungen folgend zusammenfalten. Am Ende mit einer Nadel ein jedes tier ein Loch machen, durch das der Faden zum Aufhängen gezogen werden kann. Dabei ist es vor allem wichtig, den richtigen Punkt zu finden, damit das Tierchen nicht hinterher den Kopf hängen lässt und das Hinterteil in die Höhe streckt.


Faden durch, alles an den Stäben befestigen und gut ausbalancieren und gut is!


Mittwoch, 11. November 2015

gesehen & gemacht: Vinyasa Schal

Vor ein paar Wochen hatte ich ein kleines Näh-Geschenk-Projekt erwähnt, an dem ich gearbeitet habe. Die Beschenkte hat es nun in Empfang genommen, weswegen ich es vorstellen kann ohne was zu verraten: Es ist ein Vinyasa-Schal.


Foto links von lululemon



Zum ersten Mal gesehen habe ich den Schal bei Lululemon als ich im September in Kanada war. Lululemon ist eine Kette, die in Nordamerika gerade ganz groß ist und so langsam auch nach Deutschland kommt. Hamburg hat wohl schon einen Laden und Berlin immerhin einen Showroom. Lululemon verkauft sportliche Kleidung und Yoga als Lifestyle. Das ganze nicht gerade günstig und auch mit völlig unpassenden Werbesprüchen (aber das ist ein andere Thema). Jedenfalls habe ich diese Schals dort entdeckt und fand sie direkt wahnsinnig praktisch. Diese Schals sind nämlich nicht nur Schals, sondern auch Kapuzen, Decken, Westen, Shirts - ziemlich multifunktionell. Was mir nicht so gefiel waren Preis und Stoffe. Also: selbermachen!




Praktischerweise ist das ganz einfach (und es gibt jede Menge genauere Anleitungen im Internet, einfach suchen). Zuerst ein Rechteck zuschneiden (ca. 60 x 130cm). Ich habe relativ dünnen Jersey-Stoff verwendet und diesen daher doppelt genommen und an den drei offenen Seiten zusammengenäht. Je nach Stoff reicht aber auch eine einzelne Lage und dann müssen die Ränder nur umgenäht werden. An den beiden kurzen Seiten wird dann Textilband angenäht und schließlich Druckknöpfe eingestanzt. Und schon ist das Ding tragbar. Und zwar auf viele Weisen:



Ein Dank geht an die Beschenkte, die direkt Model stehen musste.


Mittwoch, 21. Oktober 2015

gesehen & gemacht: Herbstrock

Es gibt ja manchmal so Kleidungsstücke, die haben einfach Schnitte, die immer zu allen Anlässen funktionieren. So einen Rock hatte ich mal. Er war von American Apparel, ähnlich dem Model auf dem Bild, ich hab ihn irgendwann am Anfang des Studiums gekauft, also schon einige Jahre her. Das Model gibt es gernauso natürlich nicht mehr zu kaufen. Macht aber nichts, geht nämlich zu nähen.

Foto links von American Apparel


Der Rock ist eigentlich schon länger in meinem Sammelsorium, darf aber jeden Herbst wieder raus und wird deswegen jetzt gezeigt. Im Sommer mag ich den Rock nicht, weil ich den Stoff doch recht herbstlich finde und der auch einfach nur mit Strupfhose geht, meine Beine haben nämlich fast die gleiche Farbe und das sieht dann immer etwas blöd aus. Aber jetzt ist ja wieder Strumpfhosenzeit.



Der Grundschnitt ist ganz einfach: ein großes Rechteck an den beiden kurzen Seiten zusammennähen, an einer langen Seite umnähen und an der anderen ein Gummiband einnähen. Fertig. Ich habe noch ein paar "Extras" eingebaut und oberhalb vom Gummiband noch Stoff gelassen, so dass es "rüschig" aussieht. Außerdem habe ich noch einen simplen breiten Stoffgürtel zum Knoten genäht, der dem Rock auch noch mal einen anderen Look gibt. Meistens klappe ich die Rüschen aber einfach ein oder mache mein Oberteil drüber. Sonst sieht es mir irgendwie doch ein wenig nach Geschenkschleife aus...





Dienstag, 9. Juni 2015

gesehen & gemacht: Arztkoffer



Letzes Jahr zu Weihnachten hat meine Nichte sich einen Arztkoffer gewünscht. Klar, ihre Mama ist ja auch Ärztin. Ich war sofort Feuer und Flamme für die Idee und hab mich an die Näharbeit gemacht. Ich hatte noch schöne Filzwolle, die ich dafür geeignet fand. Während des Nähens hat sich leider herausgestellt, dass sie selbst doppelt genommen zu weich ist und der Koffer in sich zusammenfällt. Also habe ich Korkplatten aus meinem Fundus zwischen die Stoffschichten geschoben. Das hat super geklappt, bringt nur leider den nachteil mit sich, dass der Koffer nicht waschbar ist. Es gab noch einen Henkel und ein Dekokreuz aus Filz und Klettverschlüsse, damit auch kleine 3-jährige Hände mit dem aus- und zumachen klarkommen.



Bestückt wurde der Koffer dann mit einem gekauften Kinderstethoskop (das sogar funktioniert, nur leider furchtbar in den Ohren wehtut), echten Pflastern und Verbänden, einer Spritze und einer Dose TicTac als Medikamente. Für die Pflaster habe ich noch ein kleines Filzetui ebenfalls mit roter Kreuz-Applikation genäht. Außerdem kam noch ein Blutdruckmesser dazu, ebenfalls aus verschiedenem Filz und Schnürsenkel. Die Anzeige ist mit Stoffmalfarbe aufgemalt und die Manschette hat viel viel Klettverschluss, damit sowohl Erwachsene, als auch Kinder und Kuscheltiere untersucht werden können. Und auch wenn der Beschenkten die Funktion des Blutdruckmessers anscheinend noch nicht ganz klar war, kam das Geschenk insgesamt sehr gut an und Eltern, Schwester und Puppen können nun ordentlich verarztet werden.


Das Ding findet ihr außerdem beim Creadienstag!

Dienstag, 2. Juni 2015

gesehen & gemacht: Frottee-Upcycling

Zu Weihnachten habe ich einen neuen Bademantel geschenkt bekommen. Das wurde auch Zeit, denn der alte hat in der Kapuze (da, wo man halt so mit der Bürste hinkommt...) fürchterlich Fäden gezogen und hatte Kaffeeflecken-Ärmel, die sich nicht mehr sauber waschen ließen. Allerdings hatte der Bademantel auch durchaus noch intakte Stellen und deswegen fand ich es viel zu schade, ihn in Putzfetzen zu zerschneiden oder gar komplett wegzuwerfen. Also was daraus machen. Nur was? An Waschlappen mangelt es in meinem Bad. So war die Entscheidung schnell getroffen.



Waschlappen sind generell unterschätzt. Eigentlich total praktische Teile (wusste schon Mama und hatte gerne mal nen nassen Waschlappen in einem Plastiktäschchen für Notfälle dabei). Außerdem sind sie schnell gemacht. Nur das Zerschneiden von Frottee macht leider etwas Dreck. Ich habe aus den noch guten Teilen des Bademantels passende Stücke geschnitten und zusammengenäht und noch ein Stückchen Schnürsenkel als Schlaufen zum Hinhängen mit angenäht. So entstand das Modell Längsstreifen mit Schlaufe seitlich und das Modell Querstreifen mit Schlaufe oben. Und das Ganze in verschiedenen Größen. Als Kind habe ich übrigens Schlappwaschen dazu gesagt.


Die Bademanteltasche war auch noch ganz gut und deswegen gab es daraus noch ein kleines Handtuch mit Tasche und Band. Gut für Übernachtungen: In der Tasche lassen sich Zahnbürste und Zahnpasta verstauen und entweder zum Transport zusammenrollen oder zur Benutzung hinhängen.

So hab ich noch ein bisschen länger was vom alten Bademantel.

Montag, 25. Mai 2015

Gesehen & gemacht: Dreibein-Hocker

Beim 7-Sachen-Sonntag gab es vor einigen Wochen ein paar Bilder vom Bohren, Schrauben und Schneiden an einem Projekt, dass ich hier noch zeigen wollte: ein Dreibein-Hocker. Und das kam so: seit etwa 1 1/2 Jahren hatte ich zwei Dachlatten und einige runde Holzlatten rumliegen. Eigentlich sollte daraus eine Handtuchleiter fürs Bad werden (so eine). Leider scheiterte ich daran, weil es im Baumarkt keinen Bohraufsatz für Löcher gab mit dem Durchmesser der runden Holzlatten. Der Alternativ-Plan war dann, die Löcher beim Schreiner in der Nachbarschaft bohren zu lassen. Der hat natürlich nie auf, wenn ich daran denke, dort hinzugehen. Und dann bekam ich zum letzten Geburtstag eine gekaufte Handtuchleiter geschenkt. Die Holzlatten warteten also immer noch in der Ecke. Und nervten mich langsam. Da bin ich dann auf diese Anleitung für einen Dreibein-Hocker gestoßen und dachte mir "super, damit bin ich zumindest einige der Latten los". Und ein Reststück Leder (ich weiß nichtmals mehr ob echtes oder Kunst) flog auch noch in der Restekiste rum. Also ran an die Arbeit:


Gesägt, gebohrt, geschraubt, geschnitten. Es ist insgesamt auch gar nicht schwer und schnell gemacht. Und schon war der Hocker fertig. Ich gebe zu, er ist ein bisschen instabil, was vor allem daran liegt, dass der Lederrest etwas zu klein war und nun kein gleichschenkliges Dreieck ist, wodurch die Beine des Stuhls nicht gans gleichmäßig nach außen stehen. Zum Sitzen also eine eher wackelige Angelegenheit, zum Füße ablegen, aber durchaus gelungen. Klein zusammenfalten lässt er sich auch, er darf also durchaus demnächst mal mit auf einen Camping-Ausflug.






Mittwoch, 8. April 2015

gesehen & gemacht: Tischtennisschlägertasche





Irgendwie wird es gerade fast schon ein bisschen Tradition, dass wir am Osterwochenende Tischtennis spielen gehen. Das erste lange Wochenende des Frühlings ist ja wohl auch der perfekte Zeitpunkt um ein bisschen draussen zu sein. Und während alle Ostern feiern, ist es in der kleinen Grünanlage um die Ecke auch schön ruhig und gemütlich. Ich habe die Gelegenheit und das Sonnenwetter außerdem genutzt um ein paar Fotos von einer etwas älteren Nähaktion zu machen: Tischtennisschlägerhüllen. 





Es ist schon bestimmt vier Jahre her, dass ich die als Geschenk genäht habe. Zu einer Zeit, als wir nicht nur an Ostern Tischtennis spielen waren. Wo die Idee herkam, also ob ich das irgendwo gesehen oder nur aus meinem Kopf hatte, weiß ich gar nicht mehr. Der Stoff ist dicke Baumwolle; die Reste von einem gekürzten Vorhang, damals in meiner WG. Der Schnitt ist frei Hand und war relativ einfach zu nähen. Und hält immer noch.





Dienstag, 22. Oktober 2013

gesehen & gemacht: Papierlampe

Eigentlich fehlt mir im Moment für alles die Zeit. Und trotzdem habe ich mal kurz eine Bastel-Session dazwischen geschoben. Und das kam so: auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für eine Freundin war ich im Bastelparadies meines Vertrauens. Und da hing eine kleine feine Lampe aus japanischem Papier. Japanisches Papier mag ich eh wahnsinnig gern und bei dem Gedanken an den alten verstaubten Kronleuchter im Schlafzimmer war schnell klar: so eine Lampe bastel ich!

Gesehen & gemacht!

Alles, was ich brauchte, gab's ja vor Ort und das wäre:




In einer Sonntag-Nachmittag-Aktion habe ich mich dann also direkt dran gesetzt. Zuerst das Papier auf die selbstklebende PVC-Lampenfolie legen. Schön ordentlich ohne krussel und dann gut andrücken. Mit einem Cutter-Messer und guter (!) Unterlage auf die gewünschte Größe zuschneiden. Mit Foldback-Klammern (ja, so heißen die, ich hab auf der Packung nachgesehen...) an den Fassungsringen bzw. eher Fassungsquadraten anbringen. 2 an jeder Seite, macht 16 Klammern. Mit einer Zange dann den Foldback-Teil von der Klammer entfernen. Zum Schluss eine Birnenfassung durch die Fassungsringe fädeln. Und dann kommt der schwierige Part: Lampe an der Decke anbringen. Vor allem bei hohen Altbaudecken manchmal ein Kunststück.



Hat aber alles geklappt undich bin absolut glücklich mit dem Ergebnis. Viel besser als der doofe Kronleuchter. Und tolles Licht macht sie auch. Man sieht genug um morgens farblich passende Kleidung auszuwählen, sie ist aber nicht so grell, dass man dabei komplett aufwacht. Perfekt.






Donnerstag, 22. August 2013

gesehen & gemacht: Röhrchen-Armband


Bei COS hab ich das hübsche Armband mit Metallröhrchen gesehen. Ganz schlicht und einfach. Das hat mich zu einer etwas abgewandelten Selbstmach-Version angeregt. Das Armband von COS ist etwas filigraner und dadurch eleganter. Meine Version ist etwas rustikaler. Statt Polyesterband mehrere Lederbänder, statt gebürstetem Metall Alu, statt Schmuckverschluss Knotensystem. Und so geht's:

Ihr braucht Lederbänder in der/den gewünschten Farbe(n), ein Aluröhrchen (in gut sortierten Bastelläden erhältlich, meins kommt z.B. von Modulor), etwas Garn und Schere und Kleber.


Zuerst müsst ihr genug Aluröhrchen auf die gewünschte Länge zuschneiden. Dann müsst ihr ein Lederband auf die für euer Handgelenk passende Größe zuschneiden. Etwa so, dass es 1 1/2 mal rumgeht. Es wird nämlich noch etwas Speilraum für das Knotensystem benötigt. Auf dieses erste Band fädelt ihr dann ein erstes Röhrchen auf. Dann macht ihr an jedes Ende dieses Bandes einen kleinen Knoten. In etwas Abstand ausserdem einen weiteren Knoten, den ihr erstmal nciht zusammenzieht. Wie auf dem Bild oben erkennbar, soll nämlich dann das jeweils andere Bandende durch den offenen Knoten gefädelt werden. Dann die Know festziehen. Indem ihr die Knoten zusammenschiebt, könnt ihr das Band dann erweitern, über die Hand ziehen und am Handgelenk die Knoten wieder auseinanderziehen. Evtl. müsst ihr ein bisschen rumprobieren bis ihr den für euch perfekten Abstand zwischen den Knoten gefunden habt. Wenn ihr das fertig habt, schneidet die anderen Bänder zu. Sie sollten so lang sein, dass sie kurz vor den Knoten enden, wenn die Knoten auseinandergeschoben sind (d.h. in "am-Arm-Position" sind). Auf diese zusätzlichen Bänder auch jeweils ein Röhrchen auffädeln. Die Enden der Bänder mit ein bisschen Kleber an das erste Band drücken. Auch außen um die Enden etwas Kleber auftragen. Dann das Garn feste um die Enden wickeln, Knoten rein und mit einer gaaaanz dünnen Schicht Kleber sichern. Gut trocknen lassen. Anziehen. Freuen.


Mittwoch, 7. August 2013

gesehen & gemacht: bunte Haarklammern

 Jaaa, ich blogge noch. Ab und zu. Im Moment ist einfach so viel los, dass ich kaum zu Projekten komme, über die ich bloggen könnte. Manchmal kommt eben alles auf einmal und ganz plötzlich: ein Jobangebot schon ab September und darum muss die Masterarbeit jetzt extra schnell fertig werden, zu organisieren gibt's auch jede Menge. Und dann ist ja auch noch ständig so gutes Sommer-Wetter, dass ich immer das Gefühl habe, die freien Minuten draußen verbringen zu müssen. Geht's euch auch so? Als kleines DIY-Projekt gibt's darum heute auch mal was, dass ganz schnell und auch draußen geht. Und zudem noch super einfach ist.

Alles was ihr braucht sind: Nagellack, Haarnadel/Haarklammern, Klebeband, etwas Papier/Pappe


Die Haarnadeln einzeln oder in Gruppen – je nachdem, was ihr für Muster haben wollt – auf ein Stück Papier oder Pappe klemmen. Mit dem Klebeband Muster aufkleben. Und dann die freien Flächen in den gewünschten Farben lackieren. Ich hab mich für eine türkis-grau-korall-rot-Palette auf schwarzen Klammern entschieden. Das sind nämlich zur Zeit meine absoluten Farb-Favorites (und das hasenklein corporate design). Wahrscheinlich müsst ihr mehrmals übermalen, eweils dazwischen gut trocknen lassen. Wenn die farbe gut deckt, noch ordentlich trocknen lassen und dann die Klebestreifen vorsichtig abziehen.
Voilá! Trés chic!


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